Baby-Boot-Camp

… oder wie bringen wir unser Baby zum durchschlafen.

Gemäss Mütter-Tipps und einschlägiger Literatur (die ich als Papi natürlich nie gelesen habe) ist die ordentliche Struktur des Tagesablaufs einer der Grundsätze des Kinder-habens-ohne-Nerven-Verschleiss. Ein geregelter Futter-Rhythmus ist dabei das A und O und als Ingenieur habe ich dazu auch gleich die passenden Berechnungen und Tabellen vorbereitet.

Das Prinzip ist, dass der tägliche Nahrungsbedarf eines Babys aufgeteilt über die Anzahl Mahlzeiten so angepasst wird, dass innert einigen Wochen oder Monaten zu festen Zeiten gegessen wird. Vorteile davon sind unter anderem:

Aus Baby-Sicht: Keine Ahnung, mag mich nicht erinnern was vor über 41 Jahren war…

Aus Mami-Papi-Sicht: Wir wissen relativ schnell, dass das Baby um 13Uhr nicht wegen dem Essen schreit und suchen das Problem weiter unten 😉

Kurzes Intermezzo: Obwohl sogar Nestle findet, es gäbe nichts besseres als Muttermilch, muss aus diversen Gründen in Einzelfällen dennoch auf Baby-Milchpulver zurückgegriffen werden. Das ist bei uns der Fall und nimmt mich als Papi sofort viel mehr in die Pflicht als die andere Lösung, wo ich ja kaum gross mithelfen könnte.

Zurück zum Plan: Die Ration Milch wird vom Baby anfänglich in kleinen Portionen und im ca. 2- bis 3-Stunden-Takt verlangt. Bereits nach 7 Tagen kann von folgender Formel ausgegangen werden:  1/6 des Körpergewichts = ca. Tages-Milchbedarf. Dieser kann Anfangs auf ca. 7 Mahlzeiten gleichmässig verteilt werden. Von Woche zu Woche werden die Portionen und Zeiten so angepasst, dass innert 6-8 Wochen eine grosse Abendportion für die ganze Nacht reichen soll.

2.5 Wochen sind seit der Geburt vergangen, meine 3-Uhr-Morgens-Schoppen-Schicht ist zu Ende, und Fortsetzung & Review zu diesem Artikel folgen in einigen Wochen 😉

2 Antworten auf Baby-Boot-Camp

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