Wähle jetzt die Piratenpartei!

Liebi Froue und Manne. Freiheitsliebendi Lüt wähle Pirate! Ehrlich!

Dies ist ein PR-Text in eigener Sache, denn ich kandidiere mit der Piratenpartei Bern (Liste 26) für den Nationalrat. Im Sinne von Freiheitskämpfern setzen sich die Schweizer Piraten für Themen ein, welche andere schlicht vergessen oder übergehen. Beispiele:

Schutz der Privatsphäre: Wir lehnen die zunehmende Überwachung der Bürger ab. Es gab Fichenaffären (welche bis heute nicht restlos geklärt sind) und unzählige Datenlecks bei Firmen und Behörden.
Wie weit geht die Überwachung und wo endet unser Vertrauen?
Was nützen dem Staat alle diese Daten, wenn Untersuchungsbehörden bereits mit bestehenden Möglichkeiten nicht mehr klarkommen?
Können Behörden überhaupt die Sicherheit unserer Daten garantieren?
Siehe dazu auch den Artikel von Denis Simonet.

Für Netzneutralität und gegen Zensur: Wir kämpfen für unveränderten und gleichberechtigten Zugang zu den Informationen im Internet. Heute wird in der Schweiz bereits zensiert und bereits fordern einige konservative Politiker eine noch stärkere Kontrolle und Zensur des Internets. Diesen Leuten fehlt aber das Wissen zur Technologie von heute und morgen.
Im Mittelalter wurden Bücher verboten, in Konflikten werden Medien zensiert, wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft?
Wo bremsen wir diese Scharfmacher um unsere Freiheit zu retten?
Siehe dazu auch die Artikel von David Herzog und Andreas Von Gunten.

Transparenz und Öffentlichkeitsprinzip: Nur die Piratenpartei ist konsequent transparent, alle Firmenspenden werden offengelegt, ebenso Privatspenden ab einem Betrag von 500.- und jede Initiative und Petition diesbezüglich findet unsere Unterstützung. Soweit geht keine andere Schweizer Partei!
Im Staatswesen ist heute vieles intransparent: Parlamentarier verschweigen ihre Mandate, Lobbyisten im Bundeshaus können heute praktisch anonym handeln (siehe Migros-Magazin 37/2011 Seiten 26-31) und Verwaltungen missachten regelmässig das Öffentlichkeitsgesetz.
Soll die Schweiz im Korruptonsindex nicht endlich einmal besser dastehen?

Gegen den Abgabenterror: Jeder Bürger zahlt jährlich tausende von Franken für Kultur direkt an Konzerten oder Kinokassen und indirekt an Suisa, Billag, Pro Litteris etc. Alle Leerdatenträger (CD/DVD) oder Smartphones werden durch Abgaben verteuert, Firmen sind für ihre Computer-Netzwerke entschädigungspflichtig weil Texte übertragen werden können etc. Ein Grossteil dieser Gebühren versickert im Verwaltungsapparat und kommt der Kultur nie zugute.
Wieviele Abgaben sind genug?
Welcher Schutz und welche Verteilung ist vernünftig und gerecht?

Für vernünftige Urheberrechte und Patente: Das geltende Urheberrecht ist nicht mehr zeitgemäss und nützt weder Künstlern noch Kultur, auf viele neue Songs folgen Plagiatsvorwürfe und über Urheberrechte wird immer häufiger juristisch gezankt. Patente behindern zunehmend die Industrielle Entwicklung und beschäftigen unzählige Anwälte und Richter. Nur die Piratenpartei setzt sich konsequent für die Modernisierung dieser Rechte ein.

Die Piratenpartei bietet auch zu vielen klassischen Themen klare Positionen und öffentliche Diskussionen:

Meine persönlichen Positionen findest du auch auf den Wahlhilfen von Smartvote und Vimentis oder können aus den grundsätzlichen Ideen abgeleitet werden. Beispielsweise würde die Schweizer Energiepolitik anders aussehen, wenn bei Kernkraftwerken volle Transparenz und Kostenwahrheit herrschen müsste (inkl. Risikoversicherungen, Rückbau, Interessenbindungen etc.). Dieser Weg wird neuerdings auch im Parlament ansatzweise unterstützt.

Am 23. Oktober ab ca. 15 Uhr feiern wir im O Bolles unsere ersten Nationalratssitze (nicht mehr Cinematte!). Freunde und Sympathisanten sind herzlich willkommen!

Aber jetzt los und Piraten wählen:

  1. Liste 26 nehmen
  2. Wahlausweis unterzeichnen
  3. Alles ins Wahlcouvert
  4. Absenden

Oder im Notfall meinen Namen 2x auf einer beliebigen Liste panachieren.

Danke!

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